Von Migranten und Wölfen — form7

Wenn etwas zu viel wird, dauert es nicht lange, bis der Ruf nach der Grenze laut wird. Das ist kein sittenwidriges Ansinnen, denn wenn ein Zustand der Überlastung erreicht ist, muss die Frage erlaubt sein, wieviel ein Mensch, eine Gruppe oder auch eine Gesellschaft von einem gewissen Phänomen ertragen kann. Die Frage ist immer, ob […]

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Ist der Ruf erst ruiniert

form7

Die Erosion alter Machtkonstellationen kann schwerlich einer Regierung zugeschrieben werden. Das wäre zu eindimensional. Dass allerdings vieles, das Grund zur Sorge bereitet, nicht ohne Beteiligung der eigenen Regierung zustande gekommen ist, sollte genauso deutlich sein. Jüngst veröffentlichte der ehemalige griechische Finanzminister und Ökonom Varoufakis ein zweites Buch, das nur empfohlen werden kann. Sein erstes, der globale Minotaurus, sezierte die Rolle der USA als Regiesseur der Weltwirtschaft mit einer Schärfe, die in die Augen stach. Varoufakis selbst wurde angesichts der politischen Interessenlage hierzulande längst als windiger Geselle diffamiert. Seine Analyse selbst ist das Beste, was momentan aus der Feder von Ökonomen gefunden werden kann. Aber solange hier das Narrativ gepflegt wird, dass das, was als Griechenlandkrise in den Sprachgebrauch einging, dort hausgemacht und nichts mit europäischen und deutschen Banken zu tun gehabt hätte, deutet auf den Erfolg aggressiver Propaganda.

Nun, in seinem zweiten Buch, Die ganze Geschichte: Meine Auseinandersetzung mit Europas…

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Eine Amerikanerin in Paris: Spurensuche in der Rue de l’Odéon — Neuland

Um die Pariser Literaturszene der 1920er und 30er Jahre ranken sich viele Mythen – zumeist männliche, voller Trinkgelage und Sexorgien. Aufgrund dieser Verklärung wird oft übersehen, wie viele Frauen zu dieser Zeit dort tätig waren, ohne die einige der heute weltberühmten Schriftsteller wahrscheinlich gar nicht so weit gekommen wären. Während unseres Parisaufenthalts im Sommer haben […]

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Unglaublich. Gratulation an die EU

Am 08.11.2017 hatte ich einen Beitrag geschrieben mit dem Vorschlag, endlich die Verteidigung Europas nicht der Nato zu überlassen, sondern selbst zu übernehmen. Dazu sollte eine europäische Verteidigung Streitmacht aufgestellt werden. Fünf Tage später, gestern, am 13.11. hat die EU in Brüssel beschlossen, eine eigene europäische Verteidigungs-Union aufzustellen. Wichtige Planungen wurden bereits mitgeteilt, meiner Meinung nach fehlte eine wichtige Voraussetzung: die Kommando Sprache. Es dürfte aber klar sein, dass es die englische Sprache sein muss.
In Brüssel wurde erklärt, dass damit das Verhältnis zur NATO fortbestehen wird. Dazu habe ich in meinem Beitrag vom 08.11. bereits meine Meinung gesagt.
Die EU in Brüssel verlangt höhere Beiträge für ihren Haushalt. Es wäre höchste Zeit, die EU Abgeordneten um mindesten 30% zu reduzieren, auch in Straßburg. Es werden hohe Gehälter und Spesen bezahlt und kommen enorme Rentenbeträge hinzu, die letztendlich der Steuerzahler bezahlen muss. Die Funktionalität der EU würde dadurch in keinster Weise beeinträchtigt. Dafür würden Gesetze für die Begrenzung der Leistungsfähigkeit eines Staubsaugers auf 600 Watt endlich nicht mehr für eine kontraproduktive Beschäftigung sorgen.
England hat einen harten Brexit angekündigt, mit hohen Zöllen auf deutsche Automobile. Solche Drohungen sollte man eigentlich unterlassen, wenn man auf der schwächeren Seite steht. Die 27 EU Staaten werden mit England keine einzelnen Handelsabkommen schließen. Die EU wird als Gemeinschaft geschlossen auftreten, mit gleichen Einfuhr-Zöllen. Wenn dann die EU bei einem harten Brexit den gesamten englischen Warenkorb mit hohen Einfuhr-Zöllen belegt, dürfte das für England nicht gut aussehen. Wahrscheinlicher ist es, dass man sich auf vernünftige Abkommen einigt, auch um keine Arbeitsplätzt zu verlieren und eine Schwächung der gesamten Wirtschaft zu vermeiden.
Für die EU wird es Zeit, mit Russland Beitrittsverhandlungen aufzunehmen. Der Zeitpunkt ist günstig, Russland würde eine neue Stellung in der Weltpolitik erhalten und die EU würde eine enorme Stärkung bekommen. Mit Russland in der europäischen Verteidigungs-Union würden wir die Garantie erhalten, dass es innerhalb der EU keinen Krieg mehr gibt.
GKL141117

Deutschland. Planung einer Verkehrsstruktur

Deutschland benötigt einen vorausschauenden Verkehrsstrukturplan, um das derzeitige Verkehrschaos zu normalisieren. Die Autobahnen sind überfüllt, stockender Verkehr, Baustellen und viele Unfälle. Millionen Arbeitsstunden gehen hier verloren. Die Lösung dieses Problems ist es, den Schwerverkehr auf die Schiene zu legen.
Schon vor zehn Jahren hatte ich dafür einen kompletten Plan erstellt und einer Abgeordneten übergeben. Reaktion kam keine.
Unser Güterverkehr auf der Schiene ist längst überholt. Die Güterzüge bringen es auf eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 16-18 km/h. Hier liegt auch der Grund dafür, dass der LKW Verkehr bevorzugt wird, schneller und zuverlässiger. Das Schienennetz für den Güterverkehr sollte schnellstes für eine Verkehrsgeschwindigkeit von 200 km/h ausgebaut werden. Damit einhergehend ist auch der Bau von neuen, den Geschwindigkeiten angepassten Güterwagen erforderlich. Dabei sollte man sich auf drei Kategorien festlegen: Tankwagen, Containerwagen und offene Wagen. Ferner sollte das Schienennetz für den Güterverkehr wesentlich erweitert werden. Eine Planung ist heute sehr schnell unter dem Einsatz von Satelliten zu erstellen. Auch wäre es möglich, ein Schienennetz für den Güterverkehr für ganz Europa zu erstellen. Ein Vorschlag für Brüssel.
In einem Zeitfenster von 20 Jahren sollte der gesamte Schwerverkehr von den Autobahnen auf die Schiene verlegt sein. Das kann schrittweise erfolgen, in dem die Schwerlaster reduziert werden, erst auf 10, auf 7,5, auf 5 und 3,5 Tonnen. Nach 20 Jahren wären nur noch Transporter mit drei Tonnen erlaubt und Omnibusse.
Die DB ist im Bundesbesitz und wäre die Finanzierung dieses Projektes kein Problem und gleichzeitig eine sehr gute Investition. Es würden viele neue Arbeitsplätzt geschaffen und wäre auch ein Segen für die Stahlindustrie. Die Hersteller der LKW würden umschalten auf den Bau kleinerer Transporter und Güterwagen. Auch wären Transporter für den Transport der Container vom Güterwagen zum Empfänger erforderlich. Große Konzerne würden sich, wie früher, Anschlussgleise legen lassen. Hinzu käme auch der Bau von Terminals für die Entladung der Güterwagen. Gleichzeitig wäre es ein vernünftiger Abbau von CO2 werten.
In den Städten müssten die Kommunalbehörden auf Elektroautos umstellen wie auch der Bus Nahverkehr. Generell sehe ich die Elektroautos für den Kurzstrecken -Verkehr, da derzeitig die Reichweite zu gering und die Ladezeiten zu lange sind. Die Zubringerdienste wie die Post – DHL, UPS, Fedex, um nur einige zu nennen, müssten ebenfalls auf Elektromobile umstellen. Auch hat sich herausgestellt, dass die Reduzierung von Abgaswerten durch Elektroautos nicht immer gegeben ist. Einhergehen muss auch der schnelle Ausbau von Ladestationen, da sonst das Ganze keinen Sinn macht. Ideal wäre, wenn die Mineralölgesellschaften an ihren Tankstellen Ladestationen einrichten würden um Strom zu verkaufen.
Der Nahverkehrsbereich, kombiniert mit Bahn und Bus, muss weiter intensiviert werden. Keine schnelle Lösung sehe ich für das Parkplatzproblem in den Städten.
Um unsere Autobahnen und Straßen in einem guten Zustand zu erhalten, benötigen wir eine KFZ Steuerreform. Die bisherige Berechnung sollte vereinfacht und die Steuer als Pflichtmaut ausgegeben werden. Sämtliche PKW auf deutschen Straßen würden ein Mautetikett bekommen und zwar in Stückelungen von: zehn Tagen, einem Monat, drei, sechs oder zwölf Monaten. Ausländische Autofahrer müssten die gleiche Maut bezahlen und würde damit Steuergerechtigkeit bestehen und wäre auch der Vorwurf, Deutsche Autofahrer wären gegenüber Ausländischen bevorzugt, endgültig vom Tisch.
Unsere Verbrennungsmotoren werden wir noch lange behalten und wird sich die Autoindustrie bemühen, mit weiteren Technologien die Abgaswerte zu reduzieren und immer kleinere, effizientere, leistungsstarke Motoren zu bauen.
GKL1311172

Massenpsychosen — form7

Die Zeiten, in denen Massenpsychosen außergewöhnliche Zustände der Gesellschaft beschrieben, scheinen lange vorbei zu sein. Zeiten, in denen ein einziges Phänomen ausreichte, um eine längere gesellschaftliche Periode zu erklären, wie zum Beispiel die von dem umstrittenen Psychologen Wilhelm Reich durchaus zutreffend nachgezeichneten Phänomene der Massenpsychologie des Faschismus, die wirkten, bis sie im Untergang ihren Höhepunkt […]

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