Erstes muslimisches Land in der EU?

Bosnien-Herzegowina – das erste mehrheitlich muslimische Land in der EU?
Von Anonymous – 26. November 20161875 1
Arabische Scheichs pumpen Millionen für die Missionierung nach Bosnien-Herzegowina. Seit Kriegsende werden in Sarajevo Moscheen gebaut wie kaum anderswo auf der Welt. Jetzt gab die EU grünes Licht für die Prüfung des Beitrittsantrags von Bosnien-Herzegowina. Verhandlung ist zwar noch kein Beitritt, jedoch müssen schon hier die grundlegenden Voraussetzungen für ein gelungenes Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen genau überprüft werden. Und gerade hier liegen schon die ersten Probleme.

Bei den Grundfreiheiten ist speziell der freie Personenverkehr umstritten, genauso wie die Demokratie, so wie wir sie in Europa verstehen, da die Voraussetzung für Synergie in der Wertegemeinschaft der christlichen Kultur einfach fehlt. Bosnien-Herzegowina ist nämlich größtenteils (mehr als 50%) vom Islam geprägt und von Sarajevo wird der salafistisch geprägte Islam immer stärker nach Europa getrieben.
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Dr. Peter Hammond hat in einer Langzeitstudie schon nachgewiesen, dass mit dem steigenden Anteil der Muslime in einem nichtmuslimischen Land die Verfolgung ihrer ideologischen Ziele überproportional steigt, was letztlich im Bürgerkrieg resultiert.

Wenn man die Resultate der gesellschaftlichen Entwicklung in Bosnien-Herzegowina betrachtet, wird schnell sichtbar, dass es sich um ein umgelenktes Problem der mangelnden Werteübereinstimmung innerhalb des Landes handelt.

Die Bosniaken stellen einen politisch-ideologischen Aspekt als Sinngemeinschaft in den Mittelpunkt: „Bosnien-Herzegowina macht keine Fortschritte auf dem Weg in die EU – das Vakuum füllen autoritäre und radikal-militante Ideologien. Viel Streit, viel Nationalismus aber keine Perspektive“.

Das Schönschreiben der örtlichen Presse erscheint als Teil von Verlagerung der Problemerklärung und „sich als Opfer darzustellen“. Hier gilt die grundlegende Aussage von Raymond Ibrahim (Director, Middle East Forum): „Wer Islam und Muslime verstehen will, muss zuvor Taqiyya verstehen.“

Unklare politische Verhältnisse in Bosnien

Die Präsidentschaft Bosniens ist dreigeteilt und der Vorsitz des Staatspräsidiums wechselt alle acht Monate zwischen:

Bakir Izetbegović (bosniakisch-musliemisch)
Mladen Ivanić (serbisch-orthodox)
Dragan Čović (kroatisch-katholisch)
Bosnien-Herzegowina erscheint somit eher als eine politische Union (ähnlich der EU), in der jede Volksgruppe einen Präsidenten stellt, ohne dass es jedoch eine durchgehende parteipolitische Landschaft gibt.

Statt der Parteien bestimmen die jeweiligen Religions-ideologischen Gruppen der Region, wo sich eine Mehrheit bildet und somit bestimmen kann.

Die meisten Einwohner werden formell einer der drei großen Religionsgemeinschaften zugerechnet. Nach dem Zensus 2013 sind das:

Muslime (genannt Bosniaken) 50 ‚7 %, (1991 42,8 %)
serbisch orthodoxe Christen 30,7 %, (1991 30,1 %)
kroatische katholische Christen 15,2 %, (1991 17,6 %)
Agnostiker 0,3 %, Atheisten 0,8 %
2,3 % gehören anderen Gruppen an (Protestanten etc.), gaben keine Zugehörigkeit an, oder gaben keine Antwort.
Latente Konflikte

Friede ist ein innerer Zustand und nicht die Abwesenheit von Krieg. Die latenten Konflikte Bosniens sind hingegen in der Struktur der Religionen verhaftet und das Land erscheint somit politisch inhomogen.

Während Bosnien große Hoffnungen auf die EU und ihre Fördermittel setzt, um die Unzufriedenheit im Lande zu verringern, ist es nicht unwahrscheinlich, dass seine inneren Konflikte nach einem Beitritt auf die anderen EU-Länder übergreifen. Auf der anderen Seite hängen Sozialkapital und Investitionsbereitschaft der Industrie in Bosnien, also die Basis für einen wirtschaftlichen Aufbau, vom sozialen Frieden des Landes ab.

Bosnische Zustände zeigen sich bereits in Österreich

Und zwar vor allem auf lokaler Ebene, zum Beispiel in Vöcklabruck (Oberösterreich), wo die Bevölkerung über längere Zeit Gelegenheit hatte, einschlägige Erfahrungen mit dort ansässigen bosnischen Muslimen salafistischer Prägung zu sammeln. Inzwischen gibt es auch einen Schiitischen Verein im Bezirk, der sich davon abspaltete. Die Bürgerinitiative und Interessensgemeinschaft EKIW, welche seit Jahren die Forderung „Kein Moscheebetrieb in einer Wohnsiedlung“, sowie die Wiederherstellung der Wohnqualität der heimischen Bewohner der Siedlung erhebt, lanciert daher auch den „Einspruch gegen eine Aufnahme von Bosnien-Herzegowina in die EU“ und stellt mehrere Argumente warnend in den Raum:

Entstehen von Parallelgesellschaften zerstört das Sozialkapital

Eine Bedingung des Wohlstands in Europa der Nachkriegszeit lag in den homogenen Gesellschaften in Europa, die sich mit demokratischen Werten und Sinngemeinschaft identifizierte und die auf eine bessere Zukunft für sich und die Kinder hoffen konnte. Ironischerweise trugen dazu auch die ethnischen Säuberungen nach den beiden Weltkriegen bei. Derzeit kennzeichnet Europa eine gegenläufige Entwicklung. Jedoch Während bosnische Kroaten (Katholiken) und bosnische Serben (orthodoxe Christen), aber auch nichtorganisierte gebildete Muslime nach dem Jugoslawienkrieg in Europa längst integriert sind, bauen 20 Jahren danach die organisierten bosnischen Muslime weiterhin ihre Parallelgesellschaft aus; sie folgen damit einer alten islamischen Tradition und zeigen kein Interesse, sich in die österreichische, christlich geprägte Gesellschaft mit ihrem Wertesystem zu integrieren.

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Latente Gewaltbereitschaft

Die latente Gewaltbereitschaft erscheint durch die Ideologie der organisierten Muslime gestützt. Beispiel: der „Bosnisch-Österreichische-Kulturverein Vöcklabruck“, dessen Vorgangsweise, Gebäudeobjekte in einer Wohnsiedlung ohne Benutzungsbewilligung und mit Angabe falscher Nutzungsabsicht zu erwerben, um über Jahre illegal eine Moschee zu betreiben und danach mehrere Verfahren vor dem oberösterreichischen Landesverwaltungsgericht zu führen, erklärt mehr als tausend Worte.
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Solche „Taqīyya“ hat erhöhten Behördenaufwand mit entsprechender Polizeipräsenz zur Folge, d.h. auch ein mehr an Kosten für die Gesellschaft.

Warum kehren Bosniaken nicht zurück in ihre Heimat?

Wenn man Bosnien-Herzegowina für Europa fit machen will, sollte man annehmen, dass Bosniaken ihre Erfahrungen aus Europa in ihre Heimat bringen und dort anwenden. Wenn jemand sich nicht in Österreich oder in der EU integrieren will, wäre es naheliegend, mit dem hier angesammelten Know-How in die Heimat zurück zu kehren. Es ist jedoch bezeichnend, dass nach dem Bosnien-Krieg kaum Bürger jener Ethnie, welche die Mehrheit im Lande innehat, in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Für den wirtschaftlichen Aufbau von Bosnien sind Managementkapazitäten von Menschen gefordert, welche Erfahrungen im Westen gesammelt haben und die bereit sind, die Führung in der Heimat zu übernehmen. Auf der anderen Seite ist Bosnien eng mit Saudi-Arabien befreundet und wird von dort aus mit Investitionsprogrammen unterstützt. Zugleich erscheint ein ideologisches Ziel verfolgt, nämlich die Verbreitung von wahabbitisch-salafistischen Strömungen, über Bosnien Einfluß in Europa zu gewinnen.

Schlussfolgerung

Europa ist zwar im Laufe der Geschichte mit mehreren Ideologien fertig geworden, doch dem politischen Islam mit Beliebigkeit die Freiheit zu gewähren, schafft nur neue und größere Konflikte. Die Basis des politischen Islams (bosnisch: Džemat) ist militant angelegt und an der Gewaltbereitschaft auch in Zentraleuropa immer deutlicher erkennbar. Bosnien-Herzegowina muss daher zuerst selbst mit dem Salafismus fertig werden, bevor es mit anderen Kulturen in Europa friedlich leben und kooperieren kann.

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