Iran, Israel und Atomvertrag

 

Man darf den Außenministern der USA, Frankreich, Deutschland und Russland zusammen mit dem Außenminister des Iran gratulieren und ein großes Kompliment machen. Dass schier unmögliche wurde bei den Verhandlungen in der Schweiz möglich und es entstand eine Vereinbarung über Eckpunkte, die es ermöglichen, mit dem Iran ein Atomabkommen zu schließen, das garantiert, dass im Iran keine Atombomben gebaut werden können.

 

Wenn dieser Vertrag im Juli zu Stande kommt und unterzeichnet wird, ergeben sich völlig neue Perspektiven für den mittleren Osten.

 

Israel kämpft gegen dieses Atomabkommen mit dem Iran und verbindet damit gleichzeitig den Untergang Israels, denn der Iran würde trotzdem Atombomben bauen, nur um Israel zu vernichten.

 

Israel hat doch selbst die Atombombe und wäre damit in der Lage, auch den Iran zu vernichten. Aber jeder weiß heute, dass es kein Staat wagen würde, eine Atombombe zu zünden, denn dies würde einem Weltuntergang gleich kommen, da die Menschheit einen Atomkrieg nicht überstehen würde.

 

Die Politiker dieser Welt wissen, dass mit kriegerischen Auseinandersetzungen heute kein Konflikt mehr beseitigt werden kann. Bestehende Konflikte müssen am runden Tisch, wie man so schön sagt, in Gesprächen gelöst werden. Nur eine friedliche Koexistenz aller Völker dieser Erde ermöglicht es, dass die Menschen in Frieden und unbekümmert leben können.

 

Der mittlere Osten muss sich neu formieren. Israel sollte endlich einen Palästinenserstaat anerkennen und es zukünftig unterlassen, den Palästinensern einfach unberechtigt Land wegzunehmen, um darauf jüdische Siedlungen zu bauen. Dies alles schürt Hass, der letztendlich zu kriegerischen Auseinandersetzungen und zu Toten auf beiden Seiten führt. Auch die Palästinenser haben ein Recht auf einen eigenen Staat, der wie alle anderen arabischen Staaten in Zukunft mit Israel zusammen arbeiten wird mit gegenseitigen diplomatischen Vertretungen. Wenn dieses Ziel erreicht ist, werden auch die islamischen Gotteskrieger keine Chance mehr haben, da sich dann Muslime, verbunden mit Christen und Juden, gegen diesen fundamentalistischen Radikalismus zur Wehr setzen würden.

 

Auch der amerikanische Präsident Obama, der immer schützend seine Hand über Israel gehalten hat, wehrt sich gegen die israelischen Unterstellungen bezüglich des Atomabkommens mit dem Iran. Obama fordert die Welt auf, diesem Atomvertrag zuzustimmen, ein gutes Signal.

 

 

10.04.2015 / EFM

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